Extrem lässig: Die älteste Hose der Welt sieht aus wie unsere Jerseyhose Nova!

Tiefer Schritt und wJerseyhose 001eit genug, um ein Pferd zwischen die Beine klemmen zu können: Die Chinesen wussten schon vor 3.200 Jahren, wie man eine klasse Hose schneidert! Im Rahmen des Projektes „Seidenstraßenmode“ präsentierte ein deutsch-chinesisches Team des Deutschen Archäologischen Instituts letztes Jahr die wahrscheinlich älteste noch erhaltene Hose der Welt: Zwei Beinstücke und ein breiter, gestufter Zwickelteil gaben den Reiterkriegern in den Steppen Eurasiens einerseits Schutz und andererseits Bewegungsfreiheit. Graduelle Unterschiede bestehen freilich zu unserer verblüffend ähnlichen Jerseyhose Nova: Die Ur-Hose wurde aus Wolle gewebt (wahrscheinlich waren damalige Beine auch nicht so kratzsensibel wie heute …), unsere aus einem streichelweichen Viskose-Elastan-Garn gewirkt. Auf dem guten alten Stück sind tatsächlich dezente Musterungen zu erkennen: Ton in Ton gehalten, Braun in verschiedenen Abstufungen. Na, cooler Schwarz-Weiß-Look wäre ja auch ein bisschen zu viel verlangt, aber ansonsten ist die Mode in den 3.200 Jahren doch erstaunlich stabil geblieben, oder?

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

 

PS: Wer sich die chinesische Ur-Hose ansehen möchte, findet sie z.B. über www.damals.de!

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Untrügliche Frühlingsvorboten: Der neue Qiéro!-Katalog und die ersten Blümchen sind da!

P1070868Und wie es der Zufall will, haben die Katalogtitelseite und meine Schneeglöckchen unverkennbare gemeinsame Farbwelten: Weiß und ein sanfter, frischer Petrol-Grünton! Denn als ob der Katalog speziell für mich gemacht wäre, prangt obenauf mein persönliches Must-have der Saison (oder besser geschrieben – hatte ich mir doch irgendwann einmal vorgenommen, das Denglische zu reduzieren – mein persönliches Will-haben oder Brauch-ich der Saison): Jacke Carla hat nämlich noch gefehlt in meiner sonst schon gut bestückten Petrol-Modewelt! Soft gewaschener Leinen-Baumwoll-Mix in Aqua einerseits – kurze, knackige und detailverliebte Jeansjacken-Variante andererseits! Was mach ich also jetzt? Ich setze mich mit einer großen Tasse (auch die ist ein seit Jahren treues & lebensgenussförderndes Qiéro!-Produkt!) heißen Tees – denn draußen ist es ja doch noch etwas frostig – auf mein Sofa, wälze wonnevoll den neuen Katalog und habe dabei die zarten Frühlingsboten in meinem Garten im Auge.

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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Die besten Geschichten schreibt das Leben – und T.C. Boyle!

Wirklich die besten? Vielleicht auch die groteskesten oder surrealsten. Unter der vielsagenden Überschrift „Haschisch aus dem Frankenwald“ las ich neulich in unserem Tagesblättchen eine erstaunliche Geschichte: Da hatte sich im entlegensten Winkel im tiefsten Frankenwald ein Trio in einem verlassenen Bauernhof niedergelassen, um in großem Stil Cannabis zu züchten. Es ging dabei schief, was nur schief gehen konnte, und die drei sind nicht nur aufgeflogen, sondern hatten auch nicht wirklich finanziellen Vorteil aus dem Ganzen ziehen können. Denn die laufenden Ausgaben für Alltagskonsumgüter wie z. B. Alkohol und Kokain überstiegen die Einnahmen durch die Ernteerträge regelmäßig. Gelesen, gelacht und gestutzt: Die Geschichte kenn ich doch!

„Wir werden zweitausend Stauden anpflanzen. Rechnen wir ein halbes Pfund pro Staude. Eintausend Pfund zu tausendsechshundert Dollar das Pfund. Ich stelle Kapital und Grundstück zur Verfügung, Boyd kommt alle paar Tage vorbei, um nach dem Rechten zu sehen, und du sorgst für die Arbeitskraft. Geteilt wird durch drei.“ So ließ schon vor 30 Jahren der begnadete Erfinder verrückter Welten T.C. Boyle die Hauptfiguren seines Romans „Grün ist die Hoffnung“ kalkulieren – und dann ging (siehe oben) schief, was nur schief gehen konnte, und die drei sind nicht nur aufgeflogen, sondern … wir wissen, wie es weiterging. Wer gerne groteske Geschichten liest, die sich auch jenseits dessen bewähren, was gemeinhin mit „gutem Geschmack“ bezeichnet wird, dem seien die Romane von T.C. Boyle empfohlen! Atemberaubend ist der historische Roman „Wassermusik“ über die Suche des schottischen Afrikaforschers Mungo Park nach den Quellen des Niger. Umwerfend komisch ist „Willkommen in Wellville“: Bei der Entwicklung der inzwischen reichlich etablierten Cornflakes durch John Harvey Kellogg geht (wir ahnen es) schief, was nur schief gehen kann. Weniger lustig, dafür aber nachhaltig ergreifend ist der Roman „América“ über mexikanische Einwanderer in den USA: Wer den gelesen hat, wird es schwer haben, zu tradierten Vorurteilen gegenüber mit der schauerlichen Bezeichnung „Wirtschaftsflüchtlinge“ Gebrandmarkten zurückzufinden.

Ich könnte ja jetzt noch über den Roman „Dr. Sex“ schreiben, aber das würde den Rahmen dieser Kolumne in vielerlei Hinsicht sprengen …

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

 

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Farbtyp-Jahreskreislauf

Frühling, Sommer, Herbst oder Winter? Ich bin noch zu keinem endgültigen Ergebnis gekommen, zu welchem Farbtyp ich mich zählen darf. Sommer wohl am wenigsten und die anderen drei Jahreszeiten gemischt oder von allen das Beste? Klar weiß ich, dass ich bei manchen Farbstellungen aufpassen muss: Manche Gelbtöne (vor allem in der Nähe des Gesichts) lassen mich aussehen, als hätte ich mich nur halb von einer Magen-Darm-Grippe erholt. Und trotzdem muss es manchmal einfach auch ein gelbes Shirt sein: Letztes Frühjahr konnte ich die Finger nicht vom Qiéro!-Shirt Linda lassen, denn unregelmäßig stückgefärbt, blumiges Ausbrenner-Muster und Ton-in-Ton-Patchwork-Look waren unüberhörbare Kauf-mich-Argumente. Und bereut hab‘ ich es nicht! Denn 1. kann ich es mit kräftig gefärbten Schals kombinieren und so ein bisschen Abstand zwischen Gesicht und Shirt bringen und 2. habe ich festgestellt, dass mir Kleidungsstücke umso besser stehen, je mehr sie mir gefallen – und das ganz unabhängig von Farb und Typ und Sonstigem! Und so hole ich mir zwar immer wieder Anregungen in der Qiéro!-Farbtyp-Beratungsrubrik auf der Homepage, kaufe aber nach dem Lust- und Wohlfühlprinzip – und zwar quer durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter!

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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Halten Sie das Glück fest!

Selten kann man von einer einzelnen Sache sagen, dass sie das eigene Leben verändert hat. Aber ich behaupte genau das von einem Qiéro!-Artikel: Ich bin ein grenzenloser Fan des Glückstagebuches! Sein Erfolgsrezept ist einfach: Man hält für jeden Tag 3 positive Erlebnisse fest, die negativen dürfen nicht notiert werden. An manchen Tagen fällt es leicht, auf dreimal Schönes zu kommen, an anderen Tagen muss ein Stückchen genossene Schokolade die 3 komplettieren. Manchmal habe ich auch schon Negatives etwas krampfhaft umgedeutet, damit ich es doch aufschreiben darf und es so nicht in Vergessenheit gerät. Wie auch immer: Mit der Zeit beherrschen die positiven Erinnerungen das Vergangene – und verändern auch die Gegenwart! Denn indem ich mich ganz bewusst auf Positives konzentriere, nehme ich es auch viel stärker wahr.

Was mit Tagen funktioniert, muss doch auch mit Jahren klappen! Was waren Ihre glücklichsten Momente, Ereignisse oder gar Phasen in 2014? Schmeißen Sie Ärger, Frust, Überstunden und Streit über Bord und machen Sie klar Schiff für lauter positive Erinnerungen. Es kommen erstaunlich viele zusammen, wenn man ihnen nur die nötige Beachtung schenkt!

Ich wünsche Ihnen einen positiven Rückblick auf Ihr Jahr 2014, einen guten Rutsch und reiche Beute für Ihr Glücksjahresbuch 2015!

Oda Gräbner von Qiéro!

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Lasst uns das Licht feiern!

Die Wende am 21. Dezember ist geschafft, die Tage werden wieder länger und die Dunkelheit befindet sich – wenn auch ganz langsam – auf dem Rückzug. Drum lasst uns den Alltag für ein paar ruhige Tage beiseiteschieben und das Licht festlich begrüßen! Ob wir damit das Tageslicht, ein übersinnliches Licht, das Licht der Liebe meinen, das sei uns selbst überlassen. Wir feiern, ob wir Katholiken sind, Protestanten oder Protestierende, Juden oder Muslime, Hindus oder Buddhisten, Agnostiker oder praktizierende Atheisten. Die Freude am lebenspendenden Licht eint uns alle!

Auch das mag ein Grund für die Vereinten Nationen gewesen sein, 2015 zum „Internationalen Jahr des Lichts“ zu erklären. Ein ganzes Jahr zur Feier der existentiellen Bedeutung des Lichtes … fangen wir jetzt schon damit an!

Ein frohes Fest wünscht

Oda Gräbner von Qiéro!

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