Einträge zum Thema Mode

Schnappt euch das Sommerfeeling!

Letzte Woche war zwar der längste Tag des Jahres (nein, wir lamentieren jetzt nicht über das nahende Weihnachtsfest und das immer schnellere Vergehen der Zeit!), aber die Sonnenscheindauer zeigte sich ja schon fast eines Novembertages würdig: Meine Solaranlage fand es kaum wert, den Wasserkreislauf in Gang zu setzen. ABER diese Woche wird alles besser – zumindest in Hinblick auf das Sommerwetter! Es wird heiß und endlich, endlich kommt die Sommerkleidung gebührend zum Einsatz. Als hätte ich es geahnt, habe ich letzte Woche bei den Qiéro!-Schnäppchen zugeschlagen und mir geschnappt, was ich mir vorher noch verkniffen hatte. Meine Wie-für-mich-gemacht-Favoriten bestelle ich, sobald der Katalog im Haus ist: Man ärgert sich ja doch, wenn das Wunschteil ausverkauft ist. Aber bei den Raus- und Räumverkäufen, da order ich gerne noch einmal nach und hab mir schon bei manchem Schnäppchen gedacht: Na, wäre doch schade gewesen, wenn es an dir vorbeigegangen wäre! Und manchmal machen auch erst die Nachkäufe das farblich stimmige Outfit perfekt! Die Hose Blue hab ich aus dem Schlussverkauf – und die ist fast im Dauereinsatz. Oder der Jeansrock Jaz in Dunkelsmaragd; seit ich mir den günstig geangelt habe, darf endlich der grüne Cardigan Classic aus dem Kleiderschrank heraus, in dem er vorher farblich etwas isoliert hing. Und jetzt kamen also dazu: Kapuzenkleid Jessy (Kuschelsweat für Home-alone), Kleid-Set Vista in Koralle (zwei Kleider – ein Schnäppchenpreis) und das knöchellange Kleid Julie in einem klasse Nachtblau: perfekt für laue Abende auf hoffentlich alles andere als lauen Feiern!

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Qiéro! auf dem Ball

Manche Hobbys dämmern lange dahin. In Jugendtagen war ich eine begeisterte Anhängerin des Tanzes. Seltener des wilden und frei choreografierten Discotanzes, als vielmehr des klaren Regeln folgenden Gesellschaftstanzes. Mein Tanzpartner war ein gutmütiger Schrank von Mann, dem es nichts ausmachte, wenn ich ihn, die deutlichen Vorgaben des Tanzlehrers missachtend, in die von mir favorisierte Richtung lotste. Wir waren sicher nicht brillant, aber wir hatten viel Spaß an der Sache und schafften es immerhin bis zum Goldstatus. Dann kamen die für das jugendliche Alter typischen Brüche, Biegungen und Wendungen des Lebenslaufs und die Wahl fiel auf einen Lebenspartner, dem Tanz in jeglicher Form reichlich fremd war. Erst zu Beginn diesen Jahres nahmen wir den vor zwei Jahrzehnten vereinbarten Tanzkurs in Angriff, vollenden werden wir ihn dann hoffentlich im Herbst (siehe und lese die Kolumne vom 2. Juni 2015, Füßische Probleme). Aber wer braucht schon eine Ausbildung, um Spaß beim Tanzen zu haben? Unsere rudimentären Schrittkenntnisse voll auskostend, wallen, treten und hüpfen wir über die Tanzfläche, lassen keinen Ball mehr aus. Wir ignorieren vorwurfsvolle Blicke, wenn wir mal wieder einem Goldstarpärchen in die Quere kommen. Und wir ignorieren das pikierte Lächeln der Könner. Drauf gepfiffen: Wer Spaß hat, ist König!

Ich kann’s natürlich auch beim Tanzen nicht lassen: Mein Blick schweift umher … wie sieht es modisch aus auf dem Ball? Tief befriedigt stelle ich fest, dass sich immer wieder auch das ein oder andere Qiéro!-Kleid unter die wallenden Gewänder mischt. Und allen, die in schicken Kleidern auch gerne große Schritte machen, sei verraten, dass der Herbstkatalog noch mehr Balltaugliches zu bieten hat!

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Laues & Lederhose: G7 in Elmau aus modischer Sicht

Modisch gesehen ist der G7-Gipfel in Elmau schon jetzt eher enttäuschend: Fast militärisch einheitlich dunkle Anzüge und – die Raute der Macht vor himmelblauem Jackett, die Raute der Macht vor türkisem Jackett, die Raute der Macht vor Jackett in Offwhite. Letzteres war übrigens ein brillanter, wenn auch nicht modischer, so doch fast schon politischer Schachzug unserer Kanzlerin, denn sie knüpfte farblich ein Band zu den Herren rundum, die sich in der Hitze des Gefechts ihrer Jacketts entledigt hatten und im weißen Hemd debattierten. Merkel harmonierte also farbtechnisch, wahrte aber als einzige die Etikette und demonstrierte dadurch, wer kniggegewandt alles im Griff hat! Und was hatten die Herren unserer Kanzlerin modisch entgegenzuhalten? Das männliche Attribut schlechthin in verschiedensten Varianten: Krawatte blau & minigetüpfelt (USA), Krawatte tannengrün & gipfelabwärts gestreift (Frankreich), Krawatte hinter Gittern (Europa), Krawatte royalblau (Großbritannien), Krawatte selbstbewusst rot (Kanada) … und so weiter und so fort. Wie gesagt: modisch eher enttäuschend. Allein die Ankündigung des amerikanischen Präsidenten, als er sich weißwurstzuzelnd von Gamsbärten und Gamspuscheln umringt sah, sich eine Lederhose zuzulegen, um bajuwarisch mithalten zu können, macht uns modisch auch nicht glücklich, oder?

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Schuh-Antwort an die Weggefährtin und an alle Qiéro!-Kundinnen

Meine liebe Weggefährtin und Qiéro!-Textkollegin spielt in ihrem Kommentar zu unserer Frankfurt-Auszeit auf den Zusammenhang von Großstadt-Pflaster-Treten, schönem Schuhwerk und wehen Füßen an: Nun gut, noch einmal 4 ½ Stunden Flohmarkt wären wahrscheinlich nicht nur für den Geldbeutel schmerzlich geworden, aber bis dahin ging es – oder besser gesagt: ging ich – doch eigentlich ganz gut! Kurze Erläuterung zu meinem Outfit, das farblich perfekt aus verschiedenen Qiéro!-Saisons zusammengestellt war: Zuoberst Jacke Carla (soft gewaschenes Aqua, Frühjahr 2015), drunter Classic Top in Indigo (Frühling 2013), dazu die jeansblau stückgefärbte Hose Blue (Frühjahr 2014) und eben Pumps Blue in magischem Tiefseeblau (Frühjahr 2010). So, und was hatte die kluge Texterin vor etlichen Jahren zu diesen Schuhen geschrieben? „Die tragen Sie bequem den ganzen Tag – und abends auch noch ins Theater!“ Gut, 6 cm Absatz und Katzenkopfsteinplaster sind manchmal eine etwas instabile Kombination, aber dafür kann der Schuh ja nichts und ich durfte feststellen, wenn im Qiéro!-Text steht, der Schuh ist bequem, dann ist er das auch. Punkt. Denn was für unsere Mode gilt, ist selbstverständlich auch Motto für die Schuhe: alltagstauglich & nicht alltäglich! Deshalb sind nicht nur die flachen Treter chic und bequem, sondern tatsächlich auch die hohen! Ob das jetzt die Schrittmacher mit biegsamer Holzsohle von Softclox und Sanita sind oder die mit Kautschuksohle von El Naturalista: Mit 4,5 bis 7 cm Absatz stehen Sie bequem über den Dingen und Ihre Füße genießen weiches, anschmiegsames Leder!

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Haut Haute Couture um?

Nein, mich nicht. Zumindest nicht, wenn ich sie als potenzielle Kleidung für mich in Betracht ziehe. Vielleicht eher als originelle Kunstwerke … diesmal nicht an der Wand hängend, sondern über den Laufsteg catwalkend. Glücklich sehen die Mädels sowieso nicht aus, wenn sie die Mode der GANZ GROSSEN präsentieren, aber das wird ja auch nicht von ihnen verlangt. Im Gegenteil: Bitte nicht lächeln! Trotzdem schaue auch ich mit einer gewissen Faszination zu, wenn Heidi Klum ihre nur aus Kopf und langen, dünnen Beinen bestehenden Models über den Bildschirm schickt. Warum fällt mir jetzt ein Zitat aus meiner alltagsbegleitenden Serie „King of Queens“ ein? „Es ist wie ein Autounfall: Hinschauen tut weh, aber wegschauen geht auch nicht.“

Hiermit bekenne ich mich einmal mehr 1. zu alltagstauglicher Mode, die keineswegs alltäglich sein muss und die ich 2. mit einem Wohlfühl-Lächeln im Gesicht trage! Da darf gerne auch einmal etwas Auffälligeres dabei sein, aber normal bewegen muss ich mich darin können! … und noch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil hat die von mir favorisierte „Normalmode“ natürlich: Für den Preis eines Haute-Couture-Exemplars kann ich den halben Katalog bestellen – mindestens. Ach übrigens: Bis zum 18. Mai bestelle ich bei Qiéro! portofrei … das trifft sich gut.

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Immer eine Auszeit wert: Städel Museum Frankfurt

Mary Cassatt 002Der Mantel könnte auch von Qiéro! sein: Eine klasse Kombination herbstlicher Naturfarben trägt Lydia Cassatt da, als sie versonnen auf der Parkbank sitzt. Das Muster des Mantels ist nicht genau zu erkennen, na, dafür ist es ja auch Impressionismus! Mary Cassatt hat nicht nur ihre Schwester porträtiert, sondern auch zauberhaft die Melancholie einer ganzen Jahreszeit eingefangen. Die Amerikanerin war die einzige Vertreterin ihres Kontinents auf der Impressionistenausstellung 1881 und eine der fürchterlich wenigen Malerinnen, die gezeigt wurden. Für mich ist ihr Gemälde einer der Höhepunkte der Ausstellung, die bis zum 28. Juni im Städel Museum Frankfurt läuft: „Monet und die Geburt des Impressionismus“. Einer weisen Eingebung folgend, hatten wir Karten im Internet vorbestellt, denn die Schlange der auf Einlass Hoffenden kann schon mal die 50-Meter-Grenze knacken. Drinnen drängt und schiebt man sich, die Luft ist verbraucht. Vor einzelnen Werken häufeln sich die Betrachter mehrreihig: Audioguide und Ausstellungsführer setzen Schwerpunkte.

Keine Frage: Die Ausstellung lohnt sich! Aber ein bisschen erleichtert bin ich doch, als ich durch bin. Wie erholsam ist es da, noch einen Abstecher zum ständigen Bestand des Museums zu machen. Kaum eine Menschenseele ist hier! Und dabei gibt es so herzerfrischend Schönes zu entdecken: Erst auf den zweiten Blick erkennt man in der Skulptur „Aetas Aurea“ die junge Frau, die liebevoll ihr Kind küsst. Aristide Maillol heißt der italienische Bildhauer, der es geschafft hat, Mutterliebe in Bronze festzuhalten.

 

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Oda Gräbner von Qiéro!

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