Untrügliche Frühlingsvorboten: Der neue Qiéro!-Katalog und die ersten Blümchen sind da!

P1070868Und wie es der Zufall will, haben die Katalogtitelseite und meine Schneeglöckchen unverkennbare gemeinsame Farbwelten: Weiß und ein sanfter, frischer Petrol-Grünton! Denn als ob der Katalog speziell für mich gemacht wäre, prangt obenauf mein persönliches Must-have der Saison (oder besser geschrieben – hatte ich mir doch irgendwann einmal vorgenommen, das Denglische zu reduzieren – mein persönliches Will-haben oder Brauch-ich der Saison): Jacke Carla hat nämlich noch gefehlt in meiner sonst schon gut bestückten Petrol-Modewelt! Soft gewaschener Leinen-Baumwoll-Mix in Aqua einerseits – kurze, knackige und detailverliebte Jeansjacken-Variante andererseits! Was mach ich also jetzt? Ich setze mich mit einer großen Tasse (auch die ist ein seit Jahren treues & lebensgenussförderndes Qiéro!-Produkt!) heißen Tees – denn draußen ist es ja doch noch etwas frostig – auf mein Sofa, wälze wonnevoll den neuen Katalog und habe dabei die zarten Frühlingsboten in meinem Garten im Auge.

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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Die besten Geschichten schreibt das Leben – und T.C. Boyle!

Wirklich die besten? Vielleicht auch die groteskesten oder surrealsten. Unter der vielsagenden Überschrift „Haschisch aus dem Frankenwald“ las ich neulich in unserem Tagesblättchen eine erstaunliche Geschichte: Da hatte sich im entlegensten Winkel im tiefsten Frankenwald ein Trio in einem verlassenen Bauernhof niedergelassen, um in großem Stil Cannabis zu züchten. Es ging dabei schief, was nur schief gehen konnte, und die drei sind nicht nur aufgeflogen, sondern hatten auch nicht wirklich finanziellen Vorteil aus dem Ganzen ziehen können. Denn die laufenden Ausgaben für Alltagskonsumgüter wie z. B. Alkohol und Kokain überstiegen die Einnahmen durch die Ernteerträge regelmäßig. Gelesen, gelacht und gestutzt: Die Geschichte kenn ich doch!

„Wir werden zweitausend Stauden anpflanzen. Rechnen wir ein halbes Pfund pro Staude. Eintausend Pfund zu tausendsechshundert Dollar das Pfund. Ich stelle Kapital und Grundstück zur Verfügung, Boyd kommt alle paar Tage vorbei, um nach dem Rechten zu sehen, und du sorgst für die Arbeitskraft. Geteilt wird durch drei.“ So ließ schon vor 30 Jahren der begnadete Erfinder verrückter Welten T.C. Boyle die Hauptfiguren seines Romans „Grün ist die Hoffnung“ kalkulieren – und dann ging (siehe oben) schief, was nur schief gehen konnte, und die drei sind nicht nur aufgeflogen, sondern … wir wissen, wie es weiterging. Wer gerne groteske Geschichten liest, die sich auch jenseits dessen bewähren, was gemeinhin mit „gutem Geschmack“ bezeichnet wird, dem seien die Romane von T.C. Boyle empfohlen! Atemberaubend ist der historische Roman „Wassermusik“ über die Suche des schottischen Afrikaforschers Mungo Park nach den Quellen des Niger. Umwerfend komisch ist „Willkommen in Wellville“: Bei der Entwicklung der inzwischen reichlich etablierten Cornflakes durch John Harvey Kellogg geht (wir ahnen es) schief, was nur schief gehen kann. Weniger lustig, dafür aber nachhaltig ergreifend ist der Roman „América“ über mexikanische Einwanderer in den USA: Wer den gelesen hat, wird es schwer haben, zu tradierten Vorurteilen gegenüber mit der schauerlichen Bezeichnung „Wirtschaftsflüchtlinge“ Gebrandmarkten zurückzufinden.

Ich könnte ja jetzt noch über den Roman „Dr. Sex“ schreiben, aber das würde den Rahmen dieser Kolumne in vielerlei Hinsicht sprengen …

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

 

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Farbtyp-Jahreskreislauf

Frühling, Sommer, Herbst oder Winter? Ich bin noch zu keinem endgültigen Ergebnis gekommen, zu welchem Farbtyp ich mich zählen darf. Sommer wohl am wenigsten und die anderen drei Jahreszeiten gemischt oder von allen das Beste? Klar weiß ich, dass ich bei manchen Farbstellungen aufpassen muss: Manche Gelbtöne (vor allem in der Nähe des Gesichts) lassen mich aussehen, als hätte ich mich nur halb von einer Magen-Darm-Grippe erholt. Und trotzdem muss es manchmal einfach auch ein gelbes Shirt sein: Letztes Frühjahr konnte ich die Finger nicht vom Qiéro!-Shirt Linda lassen, denn unregelmäßig stückgefärbt, blumiges Ausbrenner-Muster und Ton-in-Ton-Patchwork-Look waren unüberhörbare Kauf-mich-Argumente. Und bereut hab‘ ich es nicht! Denn 1. kann ich es mit kräftig gefärbten Schals kombinieren und so ein bisschen Abstand zwischen Gesicht und Shirt bringen und 2. habe ich festgestellt, dass mir Kleidungsstücke umso besser stehen, je mehr sie mir gefallen – und das ganz unabhängig von Farb und Typ und Sonstigem! Und so hole ich mir zwar immer wieder Anregungen in der Qiéro!-Farbtyp-Beratungsrubrik auf der Homepage, kaufe aber nach dem Lust- und Wohlfühlprinzip – und zwar quer durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter!

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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Halten Sie das Glück fest!

Selten kann man von einer einzelnen Sache sagen, dass sie das eigene Leben verändert hat. Aber ich behaupte genau das von einem Qiéro!-Artikel: Ich bin ein grenzenloser Fan des Glückstagebuches! Sein Erfolgsrezept ist einfach: Man hält für jeden Tag 3 positive Erlebnisse fest, die negativen dürfen nicht notiert werden. An manchen Tagen fällt es leicht, auf dreimal Schönes zu kommen, an anderen Tagen muss ein Stückchen genossene Schokolade die 3 komplettieren. Manchmal habe ich auch schon Negatives etwas krampfhaft umgedeutet, damit ich es doch aufschreiben darf und es so nicht in Vergessenheit gerät. Wie auch immer: Mit der Zeit beherrschen die positiven Erinnerungen das Vergangene – und verändern auch die Gegenwart! Denn indem ich mich ganz bewusst auf Positives konzentriere, nehme ich es auch viel stärker wahr.

Was mit Tagen funktioniert, muss doch auch mit Jahren klappen! Was waren Ihre glücklichsten Momente, Ereignisse oder gar Phasen in 2014? Schmeißen Sie Ärger, Frust, Überstunden und Streit über Bord und machen Sie klar Schiff für lauter positive Erinnerungen. Es kommen erstaunlich viele zusammen, wenn man ihnen nur die nötige Beachtung schenkt!

Ich wünsche Ihnen einen positiven Rückblick auf Ihr Jahr 2014, einen guten Rutsch und reiche Beute für Ihr Glücksjahresbuch 2015!

Oda Gräbner von Qiéro!

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Lasst uns das Licht feiern!

Die Wende am 21. Dezember ist geschafft, die Tage werden wieder länger und die Dunkelheit befindet sich – wenn auch ganz langsam – auf dem Rückzug. Drum lasst uns den Alltag für ein paar ruhige Tage beiseiteschieben und das Licht festlich begrüßen! Ob wir damit das Tageslicht, ein übersinnliches Licht, das Licht der Liebe meinen, das sei uns selbst überlassen. Wir feiern, ob wir Katholiken sind, Protestanten oder Protestierende, Juden oder Muslime, Hindus oder Buddhisten, Agnostiker oder praktizierende Atheisten. Die Freude am lebenspendenden Licht eint uns alle!

Auch das mag ein Grund für die Vereinten Nationen gewesen sein, 2015 zum „Internationalen Jahr des Lichts“ zu erklären. Ein ganzes Jahr zur Feier der existentiellen Bedeutung des Lichtes … fangen wir jetzt schon damit an!

Ein frohes Fest wünscht

Oda Gräbner von Qiéro!

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Advendspurt

Und sie krümmt den Finger, hält noch einmal inne, richtet ihn exakt in der schon so oft eintrainierten Position aus, geht noch einen Moment in sich – hat sie wirklich an alles gedacht? – und ja, jetzt setzt sie an, und – ist es denn die Möglichkeit – JETZT lässt sie ihren Finger elegant auf die Entertaste gleiten und schickt die Bestellung endgültig ab. Meine Damen und Herren – wir sehen sie aufatmen und freuen uns mit ihr, die letzten Geschenke sind online bestellt, das sich langsam aber sicher schließende Zeitfenster perfekt genutzt. Die Erleichterung freilich darf nur kurz anhalten, sie macht vor ihrem geistigen Auge auf der imaginären To-do-Liste eine großen Haken, da aber melden sich die vielen großen und kleinen vorweihnachtlichen To-do-Punkte, ringen die Hände und schreien ihr ein verzweifeltes „Vergiss-uns-Nicht!“ entgegen. Sie sammelt ihre Kräfte, kehrt dem Laptop den Rücken zu und fasst die nächste Hürde ins Auge: Heute ist der letztmögliche Tag für die Bestellung der Festpute.* Wie wäre es, wenn sie den Gang zum Biomarkt mit einer Walkingrunde verknüpfen würde? Schließlich ist das 3-Mal-Laufen-die-Woche in den letzten 7 Tagen viermal ausgefallen … Doch ehe sie sich auf die eine oder andere Art auf den Weg machen kann, klingelt der Postbote (ob ein- oder zweimal, kann in der Hektik nicht entschieden werden, vielleicht bekommen wir zur letztendlichen Klärung da noch eine Zeitlupe von der Regie …) der Postbote klingelt und bringt neben unvermeidlicher Rechnungen – oh das ist schön! – er bringt die erste Weihnachtspost. Doch was ist das? Sie blickt auf den Absender befindet sich ganz offensichtlich in einem kurzen Moment der Schockstarre: Den Grüßenden hatte sie ganz klar nicht auf ihrer Liste stehen. Ja, das muss sie jetzt zugeben, das ist peinlich, da muss sie nochmal nachbessern: Sie kehrt zurück ins Haus, zeigt deutlich Nerven, weiß in diesem Moment offensichtlich nicht, wo sie nach verbliebenen Exemplaren ihrer selbstkreierten Grußkarten suchen soll, sprintet die Treppen zum Arbeitszimmer hoch – es könnte sein, dass sie hinkt, vielleicht macht sich ihre alte Verletzung am Knie wieder bemerkbar – und: Ja, ja, ja, ih wärd narrisch, sie hält eine Karte siegessicher in die Höhe – ich denke, diese Bilder sprechen für sich und ich gebe hiermit zurück ins Studio.

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

*Um dem Protest eingefleischter Vegetarier und Tierschützer zuvorzukommen, verweise ich hiermit auf die Qiéro!-Talk-Kolumne vom 7. Oktober diesen Jahres und den sich daran anschließenden Wortwechsel.

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