Kulturtipp: Das Gesicht der Moderne ist weiblich

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Das Gesicht der Moderne gehört einer Frau: Mit herben Zügen, doch selbstbewusst weiblich und unbedingt schön! Ein bisschen müde, aber vielleicht hat die mitten im Café etwas einsam Wirkende zu lange gefeiert – schließlich zeigt der Hintergrund eine Flasche Schampus und die Schachtel Zigaretten liegt auch griffbereit. Passend zu ihren dunklen, kurzen Haaren trägt sie ein kleines Schwarzes im Lagenlook (auch hier ganz modern!), das ihre helle Haut ab und an durchscheinen lässt.

Die grandiose Ausstellung „Moderne Zeiten“ in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall hat Christian Schads Bild der „Sonja“ ausgewählt, um der Moderne ein Gesicht zu verleihen: Von Plakaten, vom Katalog, von der Sonderveröffentlichung der Zeitschrift „Weltkunst“, von Werbepostkarten blicken diese faszinierenden grün-braunen Augen. Mit diesem Frauengesicht zu werben, trifft exakt den Kern der Gastausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen Berlin. Denn Frauen sind in der rund 200 Werke von 1900 bis 1945 umfassenden Ausstellung erfreulich präsent: Zum einen als Modell und Muse – aber keineswegs mehr nur als schönes Accessoire, sondern auch als eigenständiges Wesen, das seinen Platz in der Männerwelt behauptet. Und zum anderen als die „Moderne Zeiten“ prägende Künstlerin: Charlotte Berend-Corinth als impressionistische Malerin im Selbstportrait. Hannah Höch erobert mit gemalten Collagen ihren festen Platz im Surrealismus. Paula Modersohn-Becker malt die „Kniende Mutter mit Kind“ nackt als Hymne der Fruchtbarkeit. Und Lotte Laserstein setzt in „Abend über Potsdam“ gar ihr Selbstbildnis anstelle des Erlösers in einem klassischen Abendmahl-Arrangement. – Keine Frage: Das Gesicht der Moderne ist weiblich!

Die Ausstellung in Schwäbisch Hall ist noch bis zum 1.5.2015 zu sehen. Der Eintritt ist frei (höchst erfreulich!) und die 6 Euro in den Audioguide sind sehr gut investiert.

 

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Schweiß-Anekdoten & Radiowerbung

„Ihm standen die Scheißperlen auf der Stirn.“ Ob dieser gerne zitierte Auszug eines Schüleraufsatzes echt ist oder dem Reich der Legende entstieg, ist nicht gewiss. Aber „Scheiß“ oder „Schweiß“, es gibt angenehmere Themen. Nichtsdestotrotz werde ich mich heute den wässrigen Sekreten widmen, die unseren Körper über die Haut verlassen. Denn eklig hin oder her: Ich wurde herausgefordert! Im Rundfunkstudio während eines Radiointerviews mühte ich mich händeringend, möglichst souverän zu wirken. Und die Stimme hatte ich ja auch halbwegs gut im Griff. Gemerkt hätte dank fehlender Bildübertragung also niemand, dass ich stetig ein Küchentuch nach dem anderen zu kleinen feuchten Rollen knüllte. Allein die Moderatorin outete mich – erbarmungslos. Verzeihen kann ich das nur, da es im Rahmen der Werbung für Qiéro! und diese meine Internetkolumne geschah. Nun hoffe ich also, dass die Werbung fruchtet, und schreibe auftragsgemäß über Schwitzehände: Über kleine Kinderhände, die immer ein bisschen feucht schon etwas käsig riechen. Über Hände kurz vor Auftritten, die trotz brütender Hitze schauerlich kalt geschwitzt sind. Über Sportlerhände, die mithilfe Unmengen Magnesiumpulvers nicht nur den Schweiß binden, sondern auch die Aufregung etwas umnebeln. Über verzweifelte Vielschweißler, die sich operativ einen zu den Händen führenden Nerv durchtrennen lassen, damit die Schweißdrüsen keinen Impuls mehr bekommen. Über Tastaturen, deren Tasten vereinzelt schon etwas schwergängig sind, da ein verhängnisvolles Gemisch aus Handschweiß und Essenskrümeln die Zwischenräume füllt. Über bewundernswert trockene Hände, die allein durch ihre schweißfreie Wärme Zuversicht vermitteln.

Genug geschweißelt? Dann liebe Grüße an Radio Eins im Coburger Land!

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Picasso wäre Qiéro!-Fan: In klasse Farben liebte er seine Frauen!

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Bitte nicht Mausgrau – Frauen sollten in starken Farben erstrahlen! Und zwar gerne in Dunkelsmaragd und Offwhite: Ich bin mir im Augenblick nicht ganz sicher, ob unsere Kollektionsdesignerinnen Picassos Gemälde „Maler und Modell“ vor Augen hatten, als sie die Jubiläumskollektion 2014 entwarfen, aber die Ähnlichkeiten von Kleid Mia und des verehrten Malers Modell sind doch verblüffend, oder? Zumindest steht für mich fest: Weilte Picasso noch unter uns und hätte er seine Frauen ausnahmsweise mal etwas anziehen lassen – für ihn wäre Qiéro!-Mode die erste Wahl gewesen!

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Oda Gräbner von Qiéro!

 

PS: Unser Bequemkleid Mia mit dem schönen Hingucker-Druck gibt’s nicht nur in Dunkelsmaragd, sondern auch in Senfgelb – auch das hätte Picasso gefallen! Und nur zur Erinnerung: 29,95 Euro sind ein genialer Preis!

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Warum ich diesmal doch wieder einiges zur WM geschrieben habe …

Weil unsere Jungs packenden Fußball gespielt haben – bis zum süßen WM-Sieg! Weil sie uns alles, was gerade wirklich nicht so gut läuft, haben vergessen lassen.

Es sind super Typen, jeder Einzelne:

Neuer ist zu Recht bester WM-Torhüter und hat heraus-ragend gespielt (mein Herz blieb jedes Mal fast stehen, wenn er so weit aus dem Tor gerannt ist).

Müller schoss ein Tor nach dem anderen: Gönnen wir Messi den Titel des besten WM-Spielers, hiermit vergebe ich den Titel des WM-Spielers der Herzen (Habt Ihr gesehen, wie er mir bei der Nationalhymne so nett zugezwinkert hat?).

Fußballopa Klose schießt sich mit dem 16. WM-Tor ins Buch der Superlative und schließt die WM-Beteiligung 2018 nicht aus: Wir freuen uns drauf!

Fußballkunst zum ErGÖTZEn: Tor gegen Ghana mit Kopf und Knie und erlösend (kurz vor Torschuss-Panik) gegen Argentinien mit der Brust sich selbst vorgelegt und REIN DAMIT!

Doch brillante Einzelspieler reichen nicht, zusammengeschweißt sind sie von einem Teamgeist, von dem sich mancher ein Scheibchen abschneiden könnte: Das bei der Siegerehrung hochgehaltene Shirt des verletzten Reus ist nur ein Beispiel dafür. Ein anderes, dass Jogi Löw im Rückblick die Erfolgsgeschichte bei Jürgen Klinsmann beginnen ließ.

Überhaupt: Unser Bundes-Löw!!! Er hat die Ratschläge der 80 Millionen Bundestrainer wunderbar an sich abprallen lassen – oh, wie gönne ich ihm den Erfolg!

Lassen wir zur Abschluss-Hymne unseren obersten Repräsentanten Gauck zu Wort kommen: „Ich bin eigentlich Präsident und muss ein wenig gesetzter wirken. (…) Dann ist die Freude so groß, dass man ihr Ausdruck verleihen muss.“

Ja, das ist sie!

 

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Oda Gräbner von Qiéro!

Khediras Selfie

Khediras Selfie

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Kamera ab: Qiéro!s zeigen sich in neuer Herbstkollektion!

Mit vom Bogenschießen gestählten Armen machen wir uns auf zum Fototermin: Aber leider, leider sind unsere Muskeln gut versteckt unter ein bis zwei bis drei Kleidungsschichten! Wieder meint es die Sonne so richtig gut mit uns, statt herbstliche Temperaturen (wie noch letzte Woche) in diesem Fall sogar zu genießen, sieden wir im eigenen Saft. Mit anderen Worten: Wir werfen uns in die neue Herbstkollektion, ringen uns ein Lächeln bis Lachen ab und lassen uns für das neue Gruppenfoto ablichten. Wie die Beweisfotos verraten: Blau und Grün und Darkpetrol sind die Farben der kommenden Saison (Hier erlaube ich mir ein ganz persönliches „Jubel!!!“, denn das sind definitiv meine Farben!).

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Aber jetzt ganz ehrlich: So schön die Herbstkollektion auch wird (und das wird sie!!), wir waren alle erleichtert, sie wieder vom Leib schälen zu dürfen. Denn endlich, endlich ist wieder Sommer: Und den wollen wir doch lieber in luftiger Kleidung genießen!

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Qiéro! hat den Bogen raus!

P1060478Pfeil auflegen – zielen – Schuss!!! „Intuitives Bogenschießen“ nennt sich das – und macht mordsmäßig Spaß! Wobei die Wortwahl „mordsmäßig“ den Bogen deutlich überspannt und selbstverständlich irreführend ist: Es ging alles äußerst diszipliniert zu beim diesjährigen Qiéro!-Mädels-Ausflug und deshalb gab es auch keine Leichen. Ins Schwarze haben wir zwar auch nicht getroffen, aber das war gar nicht vorgesehen: Das Gelbe (nicht vom Ei, sondern von der Zielscheibe) stand im Zentrum des Interesses und hat auch tatsächlich einige Treffer abbekommen. Doch sind wir ehrlich: Wir waren jedes Mal stolz und glückserfüllt, wenn wir überhaupt die Scheibe getroffen haben. Und genau um diese Gefühl geht es ja beim Bogenschießen: Erfolgserlebnisse tun sooooooo gut! Wer es schafft, dieses bauchpinselnde Glücksgefühl der Selbstbestätigung mit in den Arbeitsalltag zu retten, der hat den Bogen raus!

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Oda Gräbner von Qiéro!

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