Kamera ab: Qiéro!s zeigen sich in neuer Herbstkollektion!

Mit vom Bogenschießen gestählten Armen machen wir uns auf zum Fototermin: Aber leider, leider sind unsere Muskeln gut versteckt unter ein bis zwei bis drei Kleidungsschichten! Wieder meint es die Sonne so richtig gut mit uns, statt herbstliche Temperaturen (wie noch letzte Woche) in diesem Fall sogar zu genießen, sieden wir im eigenen Saft. Mit anderen Worten: Wir werfen uns in die neue Herbstkollektion, ringen uns ein Lächeln bis Lachen ab und lassen uns für das neue Gruppenfoto ablichten. Wie die Beweisfotos verraten: Blau und Grün und Darkpetrol sind die Farben der kommenden Saison (Hier erlaube ich mir ein ganz persönliches „Jubel!!!“, denn das sind definitiv meine Farben!).

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Aber jetzt ganz ehrlich: So schön die Herbstkollektion auch wird (und das wird sie!!), wir waren alle erleichtert, sie wieder vom Leib schälen zu dürfen. Denn endlich, endlich ist wieder Sommer: Und den wollen wir doch lieber in luftiger Kleidung genießen!

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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Qiéro! hat den Bogen raus!

P1060478Pfeil auflegen – zielen – Schuss!!! „Intuitives Bogenschießen“ nennt sich das – und macht mordsmäßig Spaß! Wobei die Wortwahl „mordsmäßig“ den Bogen deutlich überspannt und selbstverständlich irreführend ist: Es ging alles äußerst diszipliniert zu beim diesjährigen Qiéro!-Mädels-Ausflug und deshalb gab es auch keine Leichen. Ins Schwarze haben wir zwar auch nicht getroffen, aber das war gar nicht vorgesehen: Das Gelbe (nicht vom Ei, sondern von der Zielscheibe) stand im Zentrum des Interesses und hat auch tatsächlich einige Treffer abbekommen. Doch sind wir ehrlich: Wir waren jedes Mal stolz und glückserfüllt, wenn wir überhaupt die Scheibe getroffen haben. Und genau um diese Gefühl geht es ja beim Bogenschießen: Erfolgserlebnisse tun sooooooo gut! Wer es schafft, dieses bauchpinselnde Glücksgefühl der Selbstbestätigung mit in den Arbeitsalltag zu retten, der hat den Bogen raus!

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Halbzeit!

Während nach dem hart und blutig erkämpften 2 zu 2 gegen Ghana (ein tröstender Gruß an Thomas Müller!) noch offen ist, ob wir die deutsche WM-Halbzeit nicht schon hinter uns haben, unser Einzug ins Achtelfinale also noch in den Sternen steht, sind sich die Himmelskörper über eine andere Halbzeit einig: Das Jahr ist schon wieder zur Hälfte rum, ab jetzt geht’s wieder bergab in Richtung Weihnachten. Hatten wir uns nicht gerade erst an die längeren Tage gewöhnt? Und der kalendarische Sommer fängt auch erst mit Sonnenscheinlängstdauer an! Meine Felsenbirne, die ich bei kreativen Schreibpausen fest im Blick habe, hat anlässlich der Sonnenwende gleich ein paar Blätter abgeschmissen und ein bisschen Herbst gespielt. Aber vielleicht hätte ich sie auch einfach nur ein wenig gießen müssen, vielleicht hätte das als Motivation gereicht, das Sommerkleid nicht zu schnell gegen die Herbstmode einzutauschen. Ich persönlich würde mein Lieblingssommerkleid gerne noch eine Weile tragen: Kleid Virginia mit den schönen Streifen – verschieden stark, verschieden schräg und optisch unterstützt von einem feinen Lochmuster! Nur müsste sich dafür die Sonne hier im nördlichen Bayern wieder besser durchsetzen! Aber nicht verzagen, wie gesagt, der kalendarische Sommer hat ja gerade erst begonnen, Jahreshalbzeit hin oder her.

 

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Wasser marsch!

Öffentliche Toilettenanlagen sind immer wieder ein Erlebnis und aus den Büchern, die darüber zu schreiben wären, greife ich nur ein Thema heraus: das Händewaschen. Nach Besuch der Bedürfnis-Etablissements habe ich ein extrem großes Bedürfnis nach ausgiebigem Säubern meiner Hände.

Hier ist allerdings schon wieder Zeit für eine Exkursion: Es gibt nämlich horror-grusel-erschreckend viele Menschen, die diesen Hang zum Händereinigen NICHT teilen. Und damit sind die Alibi-Wascher noch gar nicht mitgezählt, die von der Toilette kommend 3 Tropfen Wasser über einen Finger laufen lassen und sich damit ausreichend erfrischt fühlen. Nein, in diesem Fall halte ich es mit Herodes und wasche meine Hände in Unschuld. Ende der Exkursion und Wiederüberleitung zum Grundthema: Wenn das Händewaschen denn funktioniert! In schöner (oder besser: unschöner) Regelmäßigkeit stehe ich vor den Waschbecken und:

  1. wedle hektisch vor Sensoren, die vielleicht über, neben oder unter dem Wasserhahn angebracht sind.
  2. drücke wild auf Knöpfe, um dem System den ersehnten Wasserschwall zu entlocken (manchmal drücke ich anschließend auch wieder wild, um den Wasserschwall zu stoppen).
  3. schiebe amorph geformte Hebel (die oberhalb oder unterhalb des Waschbeckens angebracht sein können) abwechselnd nach oben, unten, rechts und links, um schließlich feststellen zu müssen, dass in diesem Fall das Ziehen erforderlich ist.
  4. klatsche in die Hände in der Hoffnung, es mit einem so futuristischem wie hellhörigem Gerät zu tun zu haben.

Fließt dann glücklich das Wasser, beginnt das Spiel erneut: erst mit der Seife, dann mit den verschiedenen Trockensystemen, allen voran mit dem Papiertuchbehälter. Der ist entweder leer (Wahrscheinlichkeitsgrad 87 %) oder schwer zu verstehen, siehe Punkte 1 bis 4.

Wie gesagt: Der Besuch öffentlicher Toiletten ist immer wieder ein Erlebnis.

 

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Warum ich diesmal nichts zur WM schreibe …

Jetzt beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 – und ich habe keinerlei Lust, darüber zu schreiben. Und das, obwohl ich der WM 2010 diese Kolumne verdanke! Wir erinnern uns: Damals wollte das Qiéro!-Team ein frauenspezifisches Kontrastprogramm zum männerdominierten Fußball-Wahnsinn. Die WM ging vorbei, meine Kolumne durfte bleiben – und ich bin zum Niederknien dankbar dafür … denn mir macht’s echt Spaß!!! So, und jetzt könnte ich mich zu einem WM-Revival aufschwingen und vom 12. Juni bis 13. Juli das Blaue vom Himmel herunterschreiben … ABER … Vielleicht habe ich im Vorfeld zu viel von Oliver Welkes „heute-show“ geguckt oder eine Überdosis „Die Anstalt“ abbekommen: Auf jeden Fall hat sich bei mir das Bild verfestigt, dass es der FIFA sehr viel weniger um Fußball als um den schnöden Mammon geht. Das allein wäre nicht so verwerflich, ich arbeite schließlich auch, um Geld zu verdienen (dass es mir zudem Spaß macht, ist schließlich mein Privatvergnügen). Also die FIFA soll ruhig Geld verdienen, aber wirklich mit allen Mitteln? Und auf dem Rücken so vieler? Und auf dem Rücken der Ärmsten? Hier haben mir ein paar Informationen zu viel die Lust auf WM-Jubel genommen.

Aber wer weiß, vielleicht springt der Funke ja trotzdem noch über und ich haue kommentierend auf die Tastatur ein. Ein paar LAHMe Witze werden mir schon einfallen, vielleicht ist ja auch ein wirklich NEUER dabei. Und schließlich lässt es sich selbst der Welke nicht nehmen, die WM moderierend zu begleiten, und das, obwohl er bestimmt noch ein paar schmutzige Details mehr kennt als ich …

 

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Womit haben Pariser das verdient?

Die sommerlichen Urlaube stehen ins Haus und es ist an der Zeit, sich einige Gedanken darüber zu machen, was die Bewohner unserer Reiseziele so alles an Zweitbedeutung ertragen müssen. Ganz gleich, ob über Google, Duden oder sonst etwas, wer im Internet die Bezeichnung für den männlichen Bewohner der französischen Hauptstadt eingibt, wird als erstes und mit Vehemenz auf das Präservativ stoßen (ist vielleicht jetzt eine unglückliche Wortwahl, ich werde noch einmal darüber nachdenken). Nun ist das den Parisern (also den Bewohnern der Stadt der Liebe) unter Umständen gar nicht soooo unangenehm, da sie zumindest mit dem Erotischen in Verbindung gebracht werden, wenn auch weniger mit der romantischen Seite des Ganzen. Was dagegen müssen Frankfurter und Wiener an Hohn und Spott über sich ergehen lassen? Denn auch bei diesen Namen kommen den wenigsten städtische Einwohner in den Sinn, sondern vielmehr Brühwürstchen (in diesem Fall selbstverständlich ohne jeden erotischen Hintergedanken …). Da haben es die Römer deutlich besser, denn mit einem griffigen Weißweinglas in Verbindung gebracht zu werden, das passt doch zu den Südländern, oder? Nun wirklich unverdient kamen die Hamburger zu ihrer Zweitbedeutung, denn die Stadt Hamburg ist nicht so sonderlich berühmt geworden durch die in ein Brötchen geklemmte Hackfleischfrikadelle. Hier kam ihnen vielmehr der englische Schinken irgendwie in die Quere. Amerikaner schließlich finden sich in hiesigen Bäckereien als zuckersüße, runde Teilchen, gerne schwarz/weiß garniert, was doch nahelegt, dass die Hautfarbe der Besucher aus Übersee eine Rolle bei der Namensfindung gespielt haben könnte. Mit Lyoner und Göttinger sind wir wieder in der Wurstabteilung gelandet und stellen mit Erstaunen fest: Ganz gleich, wo es uns im Urlaub hin verschlagen wird, leibliche Genüsse aller Art werden nicht zu kurz kommen.

 

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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