Farbtyp-Jahreskreislauf

Frühling, Sommer, Herbst oder Winter? Ich bin noch zu keinem endgültigen Ergebnis gekommen, zu welchem Farbtyp ich mich zählen darf. Sommer wohl am wenigsten und die anderen drei Jahreszeiten gemischt oder von allen das Beste? Klar weiß ich, dass ich bei manchen Farbstellungen aufpassen muss: Manche Gelbtöne (vor allem in der Nähe des Gesichts) lassen mich aussehen, als hätte ich mich nur halb von einer Magen-Darm-Grippe erholt. Und trotzdem muss es manchmal einfach auch ein gelbes Shirt sein: Letztes Frühjahr konnte ich die Finger nicht vom Qiéro!-Shirt Linda lassen, denn unregelmäßig stückgefärbt, blumiges Ausbrenner-Muster und Ton-in-Ton-Patchwork-Look waren unüberhörbare Kauf-mich-Argumente. Und bereut hab‘ ich es nicht! Denn 1. kann ich es mit kräftig gefärbten Schals kombinieren und so ein bisschen Abstand zwischen Gesicht und Shirt bringen und 2. habe ich festgestellt, dass mir Kleidungsstücke umso besser stehen, je mehr sie mir gefallen – und das ganz unabhängig von Farb und Typ und Sonstigem! Und so hole ich mir zwar immer wieder Anregungen in der Qiéro!-Farbtyp-Beratungsrubrik auf der Homepage, kaufe aber nach dem Lust- und Wohlfühlprinzip – und zwar quer durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter!

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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Halten Sie das Glück fest!

Selten kann man von einer einzelnen Sache sagen, dass sie das eigene Leben verändert hat. Aber ich behaupte genau das von einem Qiéro!-Artikel: Ich bin ein grenzenloser Fan des Glückstagebuches! Sein Erfolgsrezept ist einfach: Man hält für jeden Tag 3 positive Erlebnisse fest, die negativen dürfen nicht notiert werden. An manchen Tagen fällt es leicht, auf dreimal Schönes zu kommen, an anderen Tagen muss ein Stückchen genossene Schokolade die 3 komplettieren. Manchmal habe ich auch schon Negatives etwas krampfhaft umgedeutet, damit ich es doch aufschreiben darf und es so nicht in Vergessenheit gerät. Wie auch immer: Mit der Zeit beherrschen die positiven Erinnerungen das Vergangene – und verändern auch die Gegenwart! Denn indem ich mich ganz bewusst auf Positives konzentriere, nehme ich es auch viel stärker wahr.

Was mit Tagen funktioniert, muss doch auch mit Jahren klappen! Was waren Ihre glücklichsten Momente, Ereignisse oder gar Phasen in 2014? Schmeißen Sie Ärger, Frust, Überstunden und Streit über Bord und machen Sie klar Schiff für lauter positive Erinnerungen. Es kommen erstaunlich viele zusammen, wenn man ihnen nur die nötige Beachtung schenkt!

Ich wünsche Ihnen einen positiven Rückblick auf Ihr Jahr 2014, einen guten Rutsch und reiche Beute für Ihr Glücksjahresbuch 2015!

Oda Gräbner von Qiéro!

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Lasst uns das Licht feiern!

Die Wende am 21. Dezember ist geschafft, die Tage werden wieder länger und die Dunkelheit befindet sich – wenn auch ganz langsam – auf dem Rückzug. Drum lasst uns den Alltag für ein paar ruhige Tage beiseiteschieben und das Licht festlich begrüßen! Ob wir damit das Tageslicht, ein übersinnliches Licht, das Licht der Liebe meinen, das sei uns selbst überlassen. Wir feiern, ob wir Katholiken sind, Protestanten oder Protestierende, Juden oder Muslime, Hindus oder Buddhisten, Agnostiker oder praktizierende Atheisten. Die Freude am lebenspendenden Licht eint uns alle!

Auch das mag ein Grund für die Vereinten Nationen gewesen sein, 2015 zum „Internationalen Jahr des Lichts“ zu erklären. Ein ganzes Jahr zur Feier der existentiellen Bedeutung des Lichtes … fangen wir jetzt schon damit an!

Ein frohes Fest wünscht

Oda Gräbner von Qiéro!

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Advendspurt

Und sie krümmt den Finger, hält noch einmal inne, richtet ihn exakt in der schon so oft eintrainierten Position aus, geht noch einen Moment in sich – hat sie wirklich an alles gedacht? – und ja, jetzt setzt sie an, und – ist es denn die Möglichkeit – JETZT lässt sie ihren Finger elegant auf die Entertaste gleiten und schickt die Bestellung endgültig ab. Meine Damen und Herren – wir sehen sie aufatmen und freuen uns mit ihr, die letzten Geschenke sind online bestellt, das sich langsam aber sicher schließende Zeitfenster perfekt genutzt. Die Erleichterung freilich darf nur kurz anhalten, sie macht vor ihrem geistigen Auge auf der imaginären To-do-Liste eine großen Haken, da aber melden sich die vielen großen und kleinen vorweihnachtlichen To-do-Punkte, ringen die Hände und schreien ihr ein verzweifeltes „Vergiss-uns-Nicht!“ entgegen. Sie sammelt ihre Kräfte, kehrt dem Laptop den Rücken zu und fasst die nächste Hürde ins Auge: Heute ist der letztmögliche Tag für die Bestellung der Festpute.* Wie wäre es, wenn sie den Gang zum Biomarkt mit einer Walkingrunde verknüpfen würde? Schließlich ist das 3-Mal-Laufen-die-Woche in den letzten 7 Tagen viermal ausgefallen … Doch ehe sie sich auf die eine oder andere Art auf den Weg machen kann, klingelt der Postbote (ob ein- oder zweimal, kann in der Hektik nicht entschieden werden, vielleicht bekommen wir zur letztendlichen Klärung da noch eine Zeitlupe von der Regie …) der Postbote klingelt und bringt neben unvermeidlicher Rechnungen – oh das ist schön! – er bringt die erste Weihnachtspost. Doch was ist das? Sie blickt auf den Absender befindet sich ganz offensichtlich in einem kurzen Moment der Schockstarre: Den Grüßenden hatte sie ganz klar nicht auf ihrer Liste stehen. Ja, das muss sie jetzt zugeben, das ist peinlich, da muss sie nochmal nachbessern: Sie kehrt zurück ins Haus, zeigt deutlich Nerven, weiß in diesem Moment offensichtlich nicht, wo sie nach verbliebenen Exemplaren ihrer selbstkreierten Grußkarten suchen soll, sprintet die Treppen zum Arbeitszimmer hoch – es könnte sein, dass sie hinkt, vielleicht macht sich ihre alte Verletzung am Knie wieder bemerkbar – und: Ja, ja, ja, ih wärd narrisch, sie hält eine Karte siegessicher in die Höhe – ich denke, diese Bilder sprechen für sich und ich gebe hiermit zurück ins Studio.

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

*Um dem Protest eingefleischter Vegetarier und Tierschützer zuvorzukommen, verweise ich hiermit auf die Qiéro!-Talk-Kolumne vom 7. Oktober diesen Jahres und den sich daran anschließenden Wortwechsel.

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Sommer 2015: Zeit für ROT/GRÜN

Ein Schelm, der mir koalitionäre oder gar revolutionäre Gedanken unterstellt … Nein, selbstverständlich geht es um zwei Modefarbwelten, die den kommenden Sommer beherrschen werden! Letzte Woche durfte ich – als willkommene Ablenkung zu allumher klingendem Jingle-Bells – einen ausführlichen Blick auf die Qiéro!-Sommerkollektion 2015 werfen: Farblich stachen zwei Trends ins Auge, die Farbfamilien Rot und Grün! Und das jeweils in allen möglichen Varianten: uni oder Farbweltmix, bedruckt oder buntgewebt, punktuell eingefärbt, mit grafischen Mustern oder duftig geblümt. In abgesofteten Farben oder brillant leuchtend … Weil auch die Schnitte höchst unterschiedlich ausfallen von figurnah mit Wow-Dekolleté bis lässig umspielend (und weil selbstverständlich noch viele weitere Farbwelten ihr Recht bekommen) – wird für jede von uns was dabei sein!

So sitze ich jetzt am Schreibtisch mit Blick auf ein kalt-feuchtes Draußen und freue mich schon mal auf nächsten Sommer. Aber halt, nicht so schnell: Eigentlich genieße ich doch auch das Jetzt – bei einer Tasse heißem Tee und eingemummelt in eine meiner Wolljacken … Alles soll seine Zeit haben!

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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Vorweihnachtsfieber

Geschafft: Rechtzeitig zum 1. Advent, also in diesem Jahr sogar vor dem 1. Dezember, ist das Haus fix und fertig geschmückt! Die Restjahresdeko abgestaubt und zwischengelagert. Die Adventskalender kalorienreich bestückt. Das Adventsgesteck kreiert: schief, aber selbstgemacht! Und alle vollbärtigen und rot gefrackten Männer und Wichtel, alle gold- und silber-strahlenden Engel, alle Stroh-, Papier-, Filz-, Holz- und Ton-Sterne aufgehängt und aufgestellt und an Wände, Türen und Fenster geklebt. Völlig entspannt konnte ich am Wochenende über den Weihnachtsmarkt schlendern – oder mich vielmehr von relativ unbesinnlich gestimmten Menschenmassen an den Ständen vorbei schieben lassen: Ideen habe ich mir hier schon für das nächste Jahr geholt und ansonsten ließ ich mit zufriedenem „Hab-ich-Schon“ und wohltuendem „Brauch-ich-Nicht“ das geschäftige Treiben auf mich wirken. Jetzt habe ich noch etwas Zeit, den Deckel auf die noch nicht ganz gefüllte geistige Geschenkekiste zu machen: Und da gibt’s durchaus noch Luft für ein paar Ideen! Zuhause auf meinem Sofa, eingekuschelt in meine flauschige 3-in-1-Decke (die es jetzt auch in ROT gibt!!! Die Versuchung ist groß …), nippe ich an meinem Tee und lasse mich vom Weihnachtskatalog inspirieren. Na, wie ich das so sehe, werde ich nicht nur fündig bei Geschenkideen für meine Lieben, da schenk ich mir doch auch noch was! Ob es der fluffige Wollschal Fabia wird? Mit seinem dezenten Farbspiel mit Offwhite und Aubergine ist er wie gemacht für mich und meine rote Modephase … die perfekte Ergänzung … Ich hab noch ein bisschen Zeit zum Überlegen … Wenn ich bis zum 20.12. bestelle, kommt er noch rechtzeitig … Aber wenn andere schneller waren …?…

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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