Aber jetzt: Der Qiéro!-Herbst kommt!

Der Katalog ist da und ich sehe ROT! Oder – um es anders auszudrücken – ich habe beschlossen, dass mein persönlicher Mode-Herbst in verschiedenen Rottönen leuchten wird: Die Treggins Cool in Pflaume sind schon in meinem Kleiderschrank. Dazu wird sich hoffentlich bald Strickjacke Lena gesellen: Ebenfalls in Pflaume, schön lang und mit schmeichelndem Schalkragen bis zum Saum. Und damit ist eine echte Lücke geschlossen, denn diese Farbe fand sich noch nicht unter meinen … oh, ich weiß jetzt gar nicht, wie viele Strickjacken ich besitze … aber eigentlich muss ich mich doch nicht wirklich rechtfertigen für die gefühlte 99. Strickjacke, oder?

Schließlich habe ich mir noch ein Prunkstück in Weinrot bestellt: den Jacquard-Wollmantel Stina! Ach Freunde, es wird ein prächtiger Herbst!

 

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Robin Williams: Lachen ist doch die beste Medizin

Ein genialer Schauspieler ist tot – viel ist in der letzten Woche über ihn geschrieben worden. Was ich vermisst habe unter all dem Lob von Mork vom Ork, Peter Pan und Mrs. Doubtfire ist einer meiner Lieblingsfilme: The Birdcage.

Es ist lange her, dass mir dieser 1996 gedrehte Film empfohlen wurde – und ich war sehr, sehr skeptisch! Ein amerikanisches Remake einer französischen Komödie, das soll gut sein? Ein Film über ein homosexuelles Paar, über einen Travestiekünstler mit allem dazugehörenden Tutu und Tamtam, das soll lustig sein?

Angesehen habe ich ihn mir dann doch: und verlor komplett die Beherrschung vor Lachen. Tränen kullerten, Atemnot setzte ein und ich verstand auf einmal, was gemeint ist mit „sich vor Lachen wegschmeißen“. Es ist ein geniales Drehbuch (eine geplante Hochzeit lässt die unterschiedlichsten aller Welten aufeinanderprallen) – und jedes einzelne Ensemblemitglied spielt seine Rolle perfekt! Gene Hackman als von der Realität eingeholter konservativer Senator („Was ist los? Ich versteh das nicht!“), Dianne Wiest als Senatorengattin und treusorgende Mutter der Braut („Ich bin auch ein Mensch mit Gefühlen!“), Nathan Lane als perfekte Diva und treusorgende Mutter des Bräutigams – und eben Robin Williams als am Rand der Verzweiflung jonglierender Vater des Bräutigams. Eine meiner vielen Lieblingsszenen des Films: Robin Williams/Armand bringt Nathan Lane/Albert bei, männlich wie John Wayne einen Toast zu schmieren und schmieren und schmieren und schmieren …

Längst besitze ich „The Birdcage“ als DVD – und es ist eine der Scheiben, die ich einlege, wenn bessere Laune nottut, z.B. nach dem Tod eines genialen Schauspielers.

 

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Modenvorschau bei Qiéro!: Es kommen goldene Zeiten!

Vergangene Woche habe ich mir die Frühjahrskollektion im Hause Qiéro! zeigen lassen … – Ja, richtig gelesen: Wir arbeiten am Katalog für Frühjahr 2015, während der für die Herbstkollektion noch nicht mal in Euren Briefkästen steckt. Wenn man noch bedenkt, dass schon monatelang Vorbereitungen gelaufen sind, ehe ich mit dem Betexten der Artikel überhaupt beginne: Die Modewelt hat ihren eigenen Kalender!

 

Doch ich drifte ab: Eigentlich wollte ich ja ein bisschen schwärmen von dem, was da modisch auf uns zukommt – im Frühjahr 2015. Ein Pullover in einem fantastischen Stahlblau fällt mir zum Beispiel ein: Den hab ich mir in meinem geistigen Hinterstübchen schon gesichert! Seegrün wird eine Trendfarbe sein: Von Kleid bis Schuh, feine Sachen! Und duftig zarte Blusen und Blüschen: umspielend oder figurnah, dezent oder farbig, lang oder kurz. Ja und dann, ich hätte es nie geraten, aber es sieht klasse aus: Goldene Zeiten kommen! Nicht soooo golden wie das Hemd, das sich der indische Geschäftsmann Pankaj Parakh aus vier Kilogramm Gold von zwanzig Goldschmieden hat anfertigen lassen. Diese Mode wäre mir zu schwerwiegend! Nein, der Qiéro!-Goldtrend wird ganz luftig leicht: Ein zarter Netzpullover fällt mir ein und eine passende Sandale im goldigen Usedlook dazu … Wir schreiben noch nicht einmal Mitte August und ich freue mich schon auf das kommende Frühjahr!

 

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Kulturtipp: Das Gesicht der Moderne ist weiblich

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Das Gesicht der Moderne gehört einer Frau: Mit herben Zügen, doch selbstbewusst weiblich und unbedingt schön! Ein bisschen müde, aber vielleicht hat die mitten im Café etwas einsam Wirkende zu lange gefeiert – schließlich zeigt der Hintergrund eine Flasche Schampus und die Schachtel Zigaretten liegt auch griffbereit. Passend zu ihren dunklen, kurzen Haaren trägt sie ein kleines Schwarzes im Lagenlook (auch hier ganz modern!), das ihre helle Haut ab und an durchscheinen lässt.

Die grandiose Ausstellung „Moderne Zeiten“ in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall hat Christian Schads Bild der „Sonja“ ausgewählt, um der Moderne ein Gesicht zu verleihen: Von Plakaten, vom Katalog, von der Sonderveröffentlichung der Zeitschrift „Weltkunst“, von Werbepostkarten blicken diese faszinierenden grün-braunen Augen. Mit diesem Frauengesicht zu werben, trifft exakt den Kern der Gastausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen Berlin. Denn Frauen sind in der rund 200 Werke von 1900 bis 1945 umfassenden Ausstellung erfreulich präsent: Zum einen als Modell und Muse – aber keineswegs mehr nur als schönes Accessoire, sondern auch als eigenständiges Wesen, das seinen Platz in der Männerwelt behauptet. Und zum anderen als die „Moderne Zeiten“ prägende Künstlerin: Charlotte Berend-Corinth als impressionistische Malerin im Selbstportrait. Hannah Höch erobert mit gemalten Collagen ihren festen Platz im Surrealismus. Paula Modersohn-Becker malt die „Kniende Mutter mit Kind“ nackt als Hymne der Fruchtbarkeit. Und Lotte Laserstein setzt in „Abend über Potsdam“ gar ihr Selbstbildnis anstelle des Erlösers in einem klassischen Abendmahl-Arrangement. – Keine Frage: Das Gesicht der Moderne ist weiblich!

Die Ausstellung in Schwäbisch Hall ist noch bis zum 1.5.2015 zu sehen. Der Eintritt ist frei (höchst erfreulich!) und die 6 Euro in den Audioguide sind sehr gut investiert.

 

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Schweiß-Anekdoten & Radiowerbung

„Ihm standen die Scheißperlen auf der Stirn.“ Ob dieser gerne zitierte Auszug eines Schüleraufsatzes echt ist oder dem Reich der Legende entstieg, ist nicht gewiss. Aber „Scheiß“ oder „Schweiß“, es gibt angenehmere Themen. Nichtsdestotrotz werde ich mich heute den wässrigen Sekreten widmen, die unseren Körper über die Haut verlassen. Denn eklig hin oder her: Ich wurde herausgefordert! Im Rundfunkstudio während eines Radiointerviews mühte ich mich händeringend, möglichst souverän zu wirken. Und die Stimme hatte ich ja auch halbwegs gut im Griff. Gemerkt hätte dank fehlender Bildübertragung also niemand, dass ich stetig ein Küchentuch nach dem anderen zu kleinen feuchten Rollen knüllte. Allein die Moderatorin outete mich – erbarmungslos. Verzeihen kann ich das nur, da es im Rahmen der Werbung für Qiéro! und diese meine Internetkolumne geschah. Nun hoffe ich also, dass die Werbung fruchtet, und schreibe auftragsgemäß über Schwitzehände: Über kleine Kinderhände, die immer ein bisschen feucht schon etwas käsig riechen. Über Hände kurz vor Auftritten, die trotz brütender Hitze schauerlich kalt geschwitzt sind. Über Sportlerhände, die mithilfe Unmengen Magnesiumpulvers nicht nur den Schweiß binden, sondern auch die Aufregung etwas umnebeln. Über verzweifelte Vielschweißler, die sich operativ einen zu den Händen führenden Nerv durchtrennen lassen, damit die Schweißdrüsen keinen Impuls mehr bekommen. Über Tastaturen, deren Tasten vereinzelt schon etwas schwergängig sind, da ein verhängnisvolles Gemisch aus Handschweiß und Essenskrümeln die Zwischenräume füllt. Über bewundernswert trockene Hände, die allein durch ihre schweißfreie Wärme Zuversicht vermitteln.

Genug geschweißelt? Dann liebe Grüße an Radio Eins im Coburger Land!

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Picasso wäre Qiéro!-Fan: In klasse Farben liebte er seine Frauen!

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Bitte nicht Mausgrau – Frauen sollten in starken Farben erstrahlen! Und zwar gerne in Dunkelsmaragd und Offwhite: Ich bin mir im Augenblick nicht ganz sicher, ob unsere Kollektionsdesignerinnen Picassos Gemälde „Maler und Modell“ vor Augen hatten, als sie die Jubiläumskollektion 2014 entwarfen, aber die Ähnlichkeiten von Kleid Mia und des verehrten Malers Modell sind doch verblüffend, oder? Zumindest steht für mich fest: Weilte Picasso noch unter uns und hätte er seine Frauen ausnahmsweise mal etwas anziehen lassen – für ihn wäre Qiéro!-Mode die erste Wahl gewesen!

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Oda Gräbner von Qiéro!

 

PS: Unser Bequemkleid Mia mit dem schönen Hingucker-Druck gibt’s nicht nur in Dunkelsmaragd, sondern auch in Senfgelb – auch das hätte Picasso gefallen! Und nur zur Erinnerung: 29,95 Euro sind ein genialer Preis!

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