Sommer 2015: Zeit für ROT/GRÜN

Ein Schelm, der mir koalitionäre oder gar revolutionäre Gedanken unterstellt … Nein, selbstverständlich geht es um zwei Modefarbwelten, die den kommenden Sommer beherrschen werden! Letzte Woche durfte ich – als willkommene Ablenkung zu allumher klingendem Jingle-Bells – einen ausführlichen Blick auf die Qiéro!-Sommerkollektion 2015 werfen: Farblich stachen zwei Trends ins Auge, die Farbfamilien Rot und Grün! Und das jeweils in allen möglichen Varianten: uni oder Farbweltmix, bedruckt oder buntgewebt, punktuell eingefärbt, mit grafischen Mustern oder duftig geblümt. In abgesofteten Farben oder brillant leuchtend … Weil auch die Schnitte höchst unterschiedlich ausfallen von figurnah mit Wow-Dekolleté bis lässig umspielend (und weil selbstverständlich noch viele weitere Farbwelten ihr Recht bekommen) – wird für jede von uns was dabei sein!

So sitze ich jetzt am Schreibtisch mit Blick auf ein kalt-feuchtes Draußen und freue mich schon mal auf nächsten Sommer. Aber halt, nicht so schnell: Eigentlich genieße ich doch auch das Jetzt – bei einer Tasse heißem Tee und eingemummelt in eine meiner Wolljacken … Alles soll seine Zeit haben!

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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Vorweihnachtsfieber

Geschafft: Rechtzeitig zum 1. Advent, also in diesem Jahr sogar vor dem 1. Dezember, ist das Haus fix und fertig geschmückt! Die Restjahresdeko abgestaubt und zwischengelagert. Die Adventskalender kalorienreich bestückt. Das Adventsgesteck kreiert: schief, aber selbstgemacht! Und alle vollbärtigen und rot gefrackten Männer und Wichtel, alle gold- und silber-strahlenden Engel, alle Stroh-, Papier-, Filz-, Holz- und Ton-Sterne aufgehängt und aufgestellt und an Wände, Türen und Fenster geklebt. Völlig entspannt konnte ich am Wochenende über den Weihnachtsmarkt schlendern – oder mich vielmehr von relativ unbesinnlich gestimmten Menschenmassen an den Ständen vorbei schieben lassen: Ideen habe ich mir hier schon für das nächste Jahr geholt und ansonsten ließ ich mit zufriedenem „Hab-ich-Schon“ und wohltuendem „Brauch-ich-Nicht“ das geschäftige Treiben auf mich wirken. Jetzt habe ich noch etwas Zeit, den Deckel auf die noch nicht ganz gefüllte geistige Geschenkekiste zu machen: Und da gibt’s durchaus noch Luft für ein paar Ideen! Zuhause auf meinem Sofa, eingekuschelt in meine flauschige 3-in-1-Decke (die es jetzt auch in ROT gibt!!! Die Versuchung ist groß …), nippe ich an meinem Tee und lasse mich vom Weihnachtskatalog inspirieren. Na, wie ich das so sehe, werde ich nicht nur fündig bei Geschenkideen für meine Lieben, da schenk ich mir doch auch noch was! Ob es der fluffige Wollschal Fabia wird? Mit seinem dezenten Farbspiel mit Offwhite und Aubergine ist er wie gemacht für mich und meine rote Modephase … die perfekte Ergänzung … Ich hab noch ein bisschen Zeit zum Überlegen … Wenn ich bis zum 20.12. bestelle, kommt er noch rechtzeitig … Aber wenn andere schneller waren …?…

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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Buchtipp: Großmama packt aus

Ich wollt’s ja eigentlich noch gar nicht lesen. Irgendwann später einmal. Die Bücherstapel neben meinem Bett, neben meinem Sofa und neben meinem Schreibtisch sind hoch. Ich nahm Irene Disches Buch „Großmama packt aus“ nur in die Hand, weil ich es nach einem Gespräch mit einer Freundin aus den Untiefen eines meiner Regale gefischt hatte und es seitdem in der Gegend rumlag. Ich wollte nur aufräumen. Dann schlag ich die erste Seite auf:

„Dass meine Enkeltochter so schwierig ist, hängt vor allem mit Carls geringer Spermiendichte zusammen. Er hat seine kleinen Männer durch Heldenhaftigkeit ermordet. Darüber später mehr. Jedenfalls brachte er nur ein Kind zustande. Und dieses eine hatte das falsche Geschlecht.“

Was so beginnt, will weitergelesen werden!!! Mal davon abgesehen, dass der Tonfall des Buches beglückend und mitreißend schnodderig ist, muss man noch wissen: Jene schwierige Enkeltochter heißt Irene Dische und ist die Autorin des Familienromans, den sie ihrer Großmutter in den Mund gelegt hat – eine geniale Erzählstruktur! Die Geschichte ist also stark autobiografisch: Großmama findet ihren Mann fürs Leben in dem jüdischen Arzt Carl, der für sie nicht nur konvertiert, sondern im Katholizismus auch tatsächlich seine geistige Heimat findet. Den Nürnberger Rassegesetzen ist das bekanntlich egal und die Familie wandert aus: „Wie sollte ich denn ahnen, dass wir allein schon durch unsere Landung in Amerika, dadurch, dass wir unsere Füße auf diesen Boden setzten, dem Schicksal die Möglichkeit gaben, Dische in die Familie hereinzulassen – mit all seinen unappetitlichen Genen, aus denen dann diese seltsame Enkeltochter hervorging (…)“.

Eine tolle Geschichte (nicht nur, aber vor allem für Großmütter, Mamas und Töchter), kurzweilig geschrieben, mit viel Lachen – aber auch Nachdenken – gelesen und mit etlichen Weisheiten verziert: „In den ersten fünfundzwanzig Jahren sieht man ohne Kleider besser aus. Dann sieht man zehn Jahre lang mit oder ohne Kleider gut aus. Und für den Rest des Lebens sieht man dann mit Kleidern besser aus.“

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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Größenvergleich: Allgemeine Relativitätstheorie

Wer hat den Größten? Im Bekanntenkreis meines Mannes wird diese Frage auf den Fernseher bezogen und immer wieder aufs Neue diskutiert. Gehören wir an und für sich nicht zu den technikaffinsten Haushalten, so sind wir doch gut gerüstet, wenn es rund um das Homekino geht. Der Fernseher ist inzwischen so groß, dass er wirklich kein Unterstelltischchen mehr benötigt. Und doch werde ich nervös, wenn mein Mann – seinerseits von merklicher Unruhe getrieben – wieder einmal den Zollstock hervorkramt, um die von der Einrichtung begrenzten Unterbringungsmöglichkeiten eines noch größeren Fernsehgerätes auszuloten.

Wer hat die Längsten? Seit ich mich (und ich glaube endgültig) vom Züchten einer langen, wallenden Haarpracht verabschiedet habe, bin ich persönlich mit meiner unkomplizierten Kurzhaarfrisur rundum zufrieden. Aber mehr als ein Mal musste ich mir – meist von männlicher Seite – anhören, wie wenig verlockend Shortcut wirke, wie schade es doch um die lange Mähne sei. Aber ist das Leben nicht schon kompliziert genug? Für mich ist waschen – trocknen – gelen perfekt!

Wer hat die Kleinste? In unserer ver-heidi-klumten Welt hat die Frage nach der Konfektionsgröße viel zu viel Gewicht! Oder sehen unsere Normal-Models im Qiéro!-Katalog etwa nicht klasse aus? Und wie sähe es denn auch aus, wenn alle gleich daher kämen: gleich schlank, gleich groß, gleich langhaarig, gleich, gleich, gleich … Nein! Es lebe die Vielfalt, es lebe normal statt Norm – und es lebe das Uns-selbst-so-mögen-wie-wir-Sind!

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

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Der Schuster bleibt bei seinen Leisten – und Qiéro! liebt Schuhe von EL NATURALISTA

Sie sehen Hammer aus und sind trotzdem so öko wie möglich, sie passen zur Qiéro!-Mode wie ein Fuß zum zweiten und das Preis-Leistungsverhältnis ist Spitze! Ungefähr 6 Zeilen Platz haben wir im Katalog, um Schuhe vorzustellen. Reicht das wirklich, um unsere Begeisterung im Einzelnen zu erklären? Nun, es kann nicht schaden, im Fall von EL NATURALISTA an dieser Stelle mal etwas nachzulegen oder besser gesagt: einen Schritt weiter zu gehen!

Kein Grund zu leugnen: Das erste Auswahlkriterium ist das Aussehen! Die klasse Farben und die fantasievollen modischen Formen verführen uns von Saison zu Saison aufs Neue. Bestärkt wird unsere Liebe durch das Wissen, dass EL NATURALISTA ökologisch leichtfüßig besonders kleine Abdrücke hinterlässt: Die spanische Firma setzt auf lösemittelfreie Kleber und naturnahe Färbung, wägt genau ab, wo vegetabile Gerbung sinnvoll ist und wo Legierungen mit einem sehr geringen Chrom-III-Anteil trotzdem besser sind, da sie den Wasserverbrauch deutlich senken. Das hochwertige Naturleder stammt ausnahmslos von Tieren der Lebensmittelerzeugung und wird in größtenteils handwerklichen Verfahren verarbeitet – die sichtbaren Nähte sind nicht nur ein modisches Plus, sondern auch ein Qualitätskennzeichen!

Die Sohlen dürfen wir nicht vergessen, denn diese Marke erkennt man auch von unten! Der Kautschuk ist so komfortabel wie widerstandsfähig und in von der Natur inspirierte Formen gebracht: Bei uns am meisten vertreten sind die der Wüste nachempfundenen Sohlen, die sich von der Zehenspitze bis zum Absatz schwingen. Auf der Website von EL NATURALISTA heißt es lyrisch:

„Die Düne in der Stille der Wüste, in der nur die Melodie des Windes erklingt, während er Formen in den Sand malt.“

So kann man Schritt für Schritt erklären, warum wir diese Schuhe lieben … oder man zieht sie einfach an und die Begründung erfolgt auf dem Fuße!

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Oda Gräbner von Qiéro!

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Qiéro! für Klasse statt Masse

Pulli Matilda schmückt die Titelseite des aktuellen Qiéro!-Winterkatalogs: Und ganz offensichtlich hat der mohair-weiche Schmusepulli den Nerv der Zeit getroffen! Denn die Hälfte der Kataloge war kaum ausgeliefert (aus organisatorischen Gründen werden nie alle gleichzeitig verschickt), hatten sich schon so viele Kundinnen in das Aubergine-Melange mit gehäkelter Blickfang-Applikation verguckt, dass er bereits wieder fast ausverkauft ist. Das ärgert natürlich alle, die den Katalog erst später in die Hand bekamen – das verstehen wir und ärgern uns mit. Vielleicht hat die eine oder andere noch Glück und ergattert einen nur zur Auswahl bestellten und wieder zurückgeschickten Pulli, aber die anderen … können sich womöglich mit einer der weiteren Blickfang-Schönheiten trösten! Wie wäre es mit unserem Feinstrickkleid Tinka? Das aufwendige Jacquard-Muster mixt Grafisches mit Blumigem und kombiniert schöne Rottöne mit Darkpetrol und Cappuccino: keinesfalls zu grell, aber mit auffallend persönlicher Note! Statt des Kleides können Sie auch die Strickjacken-Variante Tinka wählen: Auch diese verdient die Etiketten „zeitlos schön“ und „Mode mit Persönlichkeit“! Kleidungsstücke wie die Jacquard-Tinkas oder eben der vom druckfrischen Katalogtitel weggekaufte Pulli Matilda gönnen Sie sich einmal – und hören Jahre lang die Komplimente! Klingt geschwollen, ist aber so. Es sind besondere Einzelstücke, mit denen Sie Ihren ganz eigenen Stil unterstreichen und die (hier schließt sich der Kreis) nicht jeder hat! Deshalb seien Sie bitte nicht allzu enttäuscht, wenn unsere Blickfang-Mode nur begrenzt verfügbar ist. Denn auch das macht die erbeuteten Lieblingsstücke zu etwas Außergewöhnlichem!

 

Bis Klick-mich-nächsten-Dienstag

Oda Gräbner von Qiéro!

 

PS: Noch eine kleine Fußnote zur Materialfrage, denn obwohl Pulli Matilda ein absoluter Renner ist, gibt es auch kritische Stimmen. Der Garnmix aus 15 % Mohair und Kunstfasern für manche erklärungsbedürftig, deshalb: Wir entscheiden uns ganz bewusst für hochwertige Kunstfasern, da diese 1. nichts mehr mit den schrecklichen 70er-Jahre-Stoffen gemein haben, 2. ein Garant für langlebige Farbschönheit und Formstabilität sind, 3. für Pflegeleichtigkeit sorgen, 4. angenehm weich sind und weniger kratzen als Wolle und 5. selbst auch ökologischer Sicht besser sind als ihr Ruf – wer sich hier informieren will, der kann z. B. bei http://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/baumwolle-kunstfaser-kleidung-umwelt-100.html nachschauen …

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